News-Archiv 2017

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Reptilien-/Amphibien-Lebensraum im Winter

17. Dezember 2017: Hier gibt’s Kreuzottern, Blindschleichen und Bergeidechsen – oder Vipera berus, Anguis fragilis und Zootoca vivipara. Und da gibt es Alpensalamander, Bergmolche und Grasfrösche (Salamandra atra, Ichthyosaura alpestris und Rana temporia). Jetzt liegt eine dicke Schneedecke über den Überwinterungsstellen. Diese schützt die wechselwarmen Tiere vor Temperaturen, die in dieser Gegend weit unter den Gefrierpunkt fallen können. Kein Vergleich zum Vorwinter, als der erste Schnee erst im Januar fiel und einige Reptilien und Amphibien an hochgelegenen und im Winter schattigen Stellen wohl der Kälte zum Opfer fielen.

Tödliche Fallen für allerlei Kleintiere

​4. November 2017: Nicht selten wird uns vor allem im Herbst mitgeteilt, dass etwa ein Molch oder eine Schlange in einem Keller oder in einem Lichtschacht  gefunden worden ist. Die Sicherung durch feines Maschendrahtgitter ist eine mögliche Lösung. Wie auch immer: Es lohnt sich, Mittel und Wege zu finden um solche Fallen für Tiere zu entschärfen. Wo das nicht möglich ist, helfen regelmässige Kontrollen und das Herausholen der  eingesperrten Kleintiere. Weitere Infos: Link!

Wo leben Alpensalamander in Graubünden – vor allem wo in der Surselva?

7. September 2017: Das Bild hat Margrit Kern 2016 im Prättigau aufgenommen. Es zeigt eine Paarung des Alpensalamanders. Gerne wüssten wir besser Bescheid über die Verbreitung des Alpensalamanders in Graubünden – und ganz besonders in der Surselva. Weite Gebiete sind dort ohne Nachweis des Alpensalamanders. Bitte melden Sie uns Ihre Bündner Beobachtungen, auch wenn die Jahrzehnte zurückliegen. Sie helfen uns dann ganz besonders, wenn Sie ein Bauchbild des von Ihnen beobachteten Alpensalamanders mitschicken. Mehr…

Amphibien und Reptilien: Zunahme? Abnahme?

4. September 2017: Haben die Reptilien oder die Amphibien abgenommen? Immer wieder wird diese Frage diskutiert. Der Dezember 2016 war praktisch niederschlagsfrei. Im letzten Winter dauerte es so bis in den Januar hinein, bis in auch in höheren Lagen eine geschlossene Schneedecke verzeichnet werden konnte.  Es stellt sich die Frage, ob die manchmal sehr tiefen Temperaturen beim Fehlen einer geschlossenen Schneedecke zu (grossen) Verlusten bei Reptilien und Amphibien führen können. Beobachtungen im Engadin lassen diese Vermutung zu.

Reptilien: Aktualisierung der Roten Liste

4. Juli 2017: Die 2005 veröffentlichte Rote Liste der Reptilien der Schweiz wird 2017 und 2018 aktualisiert. Im Kanton werden Aufnahmen in 37 Quadraten von einem Quadratkilometer gemacht. Dabei geht es darum, eine bestimmte Zielart zu finden, aber auch die anderen Reptilienarten zu registrieren. 2019 dürfte dann die neue Rote Liste der Reptilien erscheinen – eine wichtige und aktuelle Grundlage für den Schutze der Echsen und Schlangen in der Schweiz.

​Infos und Download Rote Liste Reptilien der Schweiz 2005: hier!

GEO-Tag der Artenvielfalt und bigra-Suchwochenende 2017

23./24./25. Juni 2017: An diesem verlängerten Wochende waren wir in der Val Müstair – oder Münstertal – unterwegs, um möglichst zahlreiche Reptilien- und Amphibienarten in diesem wunderschönen Tal nachzuweisen. Durch die 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden folgende Arten nachgewiesen: Bergeidechse (Zootoca vivipara), Schlingnatter (Coronella austriaca), Kreuzotter (Vipera berus), Aspisviper (Vipera aspis), Bergmolch (Ichthyosaura alpestris) und Grasfrosch (Rana temporaria). Ein schöner Erfolg!

Nächstes bigra-Suchwochenende, im kommenden Jahr, 2018: siehe Termine!

bigra-Tagung 2017

18. Februar 2017: Am Nachmittag des 18. Februars 2017, fand im Hotel Chur in Chur die 6. bigra-Tagung statt. Es kamen so viele wie noch nie: 44 Leute haben die Tagung besucht, 9 Vorträge wurden gehalten und 1 Apéro rundete den Anlass ab. Am Vormittag fand eine Sitzung der tümpelGRuppe statt. Weitere Informationen zu diesem bigra-Projekt 05 folgen.

Programm der Tagung: Link!   Tümpelgruppe: Link!

bigra - Bündner Interessensgemeinschaft für den Reptilien- und Amphibienschutz

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