Über uns
Gründungsgeschichte
In Klosters waren im März 2012 bei der Gründung der bigra über 30 Leute dabei, weitere 20 konnten nicht dabei sein, haben aber ihr Interesse angemeldet. So ging die bigra also mit etwa 50 Mitgliedern in ihr erstes Jahr.
Die aktuellen Inhalte der bigra als Arbeitsgruppe der Naturforschenden Gessellschaft Graubünden (NGG) beinhaltet:
- Verbreitung der Reptilien und Amphibien erforschen
- Biotope neu schaffen, pflegen, betreuen, den Unterhalt sicherstellen
- Kontakte, Austausch, Informationen, Netzwerk & Öffentlichkeitsarbeit
- Jährliche bigra-Tagung. Inzwischen fanden schon 13 Tagungen statt, abwechslungsweise im Raum Mittelbünden, Surselva, Prättigau & Chur.
- Jährliches bigra-Suchwochenende
- Exkursionen, Begehungen
- Aktivitäten für besondere Zielgruppen, z. B. Kinder und Jugendliche
- Aus- und Weiterbildung
- Eigene Projekte, agieren
Mitmachen
In der bigra, der Bündner Interessengemeinschaft für den Reptilien- und Amphibienschutz, sind nebst Fachleuten ausdrücklich auch alle anderen Interessierten willkommen, die sich für die Bündner Reptilien und Amphibien und deren Schutz und Förderung einsetzen wollen.
Hier ein paar Vorschläge dazu:
- Mitarbeit bei den Projekten der bigra
- Mitarbeit bei der Arbeit an den Amphibien-Zugstellen
- Fundmeldungen an die bigra oder direkt an die infofauna karch, am besten aber über die Webfauna-App (gerne mit Fotobelegen)!
- Besuch der Jahrestagung der bigra (vielleicht mit Ihrem eigenen Beitrag, einem kurzen Vortrag oder einer Bilderschau?)
- Kurse der bigra und/oder der infofauna karch besuchen
- Einsatz bei anderen Organisationen für die Reptilien und Amphibien
- Mit Ihrem ganz persönlichen Projekt!
Mitmachen kann man als NGG- und/oder bigra-Mitglied.
- Ordentliches bigra-Mitglied wird man mit dem Beitritt zur Naturforschenden Gesellschaft Graubünden (NGG), und der Anmeldung bei der bigra an info@bigra.ch.
- Wer nur Mitglied bei der bigra werden will, meldet sich bei der bigra an (info@bigra.ch) und bezahlt einen Jahresbeitrag von mindestens 20 Franken.
- Anmeldung an unseren kostenlosen Newsletter mit jährlich 2 Rundbriefen und einzelnen Hinweisen über bevorstehende Veranstaltungen.
Wer wir sind
Renata Fulcri
Aus Trimmis, renata.fulcri@bigra.ch: seit Ende 2016 karch-Vertreterin Amphibien für Graubünden und für die bigra
André Besimo
Aus Portein, andre.besimo(at)bigra.ch: karch-Vertreter Reptilien für Graubünden seit 2023 für die bigra.
Hans Schmocker
Aus Chur: „Senior Consultant“ und Initiant der bigra.
bigra-Mitglied des Jahres
2025: Regula Cornu
Regula Cornu
2024: Hans Schmocker
Hans Schmocker aus Chur engagiert sich seit 50 Jahren für die Reptilien & Amphibien im Graubünden. Ein wichtiger Meilenstein dafür stammt aus dem Jahr 1983, als „Die Verbreitung der Reptilien im Kanton Graubünden“ erschienen ist. Von 2006 bis 2024 war er karch-Regionalvertreter, wo er sich beruflich für den Reptilien- und Amphibienschutz einsetzen konnte. In dieser Zeit wurde unter seiner Federführung auch die bigra gegründet.
2023: Elsbeth und Roland Ungricht
Elsbeth und Roland Ungricht aus Malans suchen Reptilien mit Ausdauer und gutem Auge! Sie haben in den letzten Jahren bei verschiedenen Projekten engagiert mitgearbeitet, so z. B. bei Monitorings, Exkursionen, Arbeiten für die Aktualisierung der Roten Liste, Tagen der Artenvielfalt und bigra-Suchtagen. Zurzeit sind mit ihrem 3-Jahres-Reptilienprojekt in Malans beschäftigt.
2021: Angela Herbst
Gela Herbst arbeitet als Biologielehrerin an der EMS Schiers. Seit vielen Jahren betreut sie zusammen mit ihrer Familie die permanente Amphibienzugstelle in Mastrils. Wenn im Februar, März und April die Amphibien zu ihren Laichgebieten wandern, dann werden die Frösche, Kröten und Molche in Kübeln eingesammelt und zum Laichgewässer auf der anderen Strassenseite getragen.
2019: Jürg Hassler
Jürg Hassler arbeitet als Waldökologe beim Bündner Amt für Wald und Naturgefahren. Er war über mehr als 10 Jahre für die Einrichtung und die Arbeiten an den temporären Amphibienzugstellen in Nord- und Mittelbünden verantwortlich. So konsequent, wie er diese Aufgabe wahrgenommen hat, so konsequent meldet er seine Reptilien- und Amphibienbeobachtungen.
2018: Toni Pfiffner
Toni Pfiffner ist Hegeobmann der Jägersektion Aussenheinzenberg. Vor allem aber ist sein Name eng verbunden mit dem Schutzgebiet Munté in Cazis. Unzählige Stunden verbrachte und verbringt Toni Pfiffner mit der Betreuung des gesamten Biotopes. Von seiner Arbeit profitieren nicht zuletzt auch Amphibien und Reptilien.
2017: Peter Hermann
Peter Hermann ist Präsident der „Aktion Natur und Landschaft Fläsch“ und setzt sich schon seit vielen Jahren für die Natur in seiner Gemeinde ein. Er ist auch verantwortlich für die Pflegearbeiten in den Fläscher Amphibienlaichgebieten von nationaler Bedeutung.
2016: Josef Hartmann
Josef Hartmann, Biologe, kennt Graubündens Natur wie kaum ein Zweiter. Fast dreissig Jahre lang hat er sich im Amt für Natur und Umwelt Graubünden für den Naturschutz eingesetzt, gerade auch für die Reptilien und Amphibien.
2015: Béatrice Paul
Béatrice Paul hat sich im Bündner Rheintal 2014 und 2015 im Kampf gegen die Ausbreitung des Seefrosches und anderer Grünfroscharten mit grossem Engagement eingesetzt.
2014: Georges Ragaz
Georges Ragaz war viele Jahre Chef des Amtes für Natur und Landschaft Graubünden und später im Amt für Natur und Umwelt Graubünden tätig. Seit seiner Pensionierung meldet er alle Reptilien- und Amphibienbeobachtungen über die Webfauna ans CSCF. Stand Ende 2016: 641 Meldungen!
